Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Großröda


Kirchgemeinde

Zur Kirchgemeinde Großröda gehören neben dem Kirchort auch noch Kostitz, Starkenberg, Eugenschacht, Posa, Pöhla und Kleinröda. In Starkenberg befindet sich in einem Bauerngehöft seit den 1960er Jahren ein Gemeinderaum, in dem bis heute regelmäßig Gottesdienst gefeiert wird.


Gemeindekirchenrat

Dem Gemeindekirchenrat gehören in der aktuellen Wahlperiode an:

  • Gerold Seupel, Kostitz (Vorsitzender)
  • Uwe Riedel, Großröda (stellv. Vorsitzender)
  • Pfr. Frau Marina Mönnich
  • Frank Gentsch, Pöhla
  • Katrin Kräuter, Starkenberg

 


Kirchgebäude

Bereits um 980 wurde der Ort Großröda als „Rodiwe“ genannt, als es von Kaiser Otto in einer Urkunde dem Bistum Zeitz übergeben wurde. Seit 1145 gehörte der Ort der Überlieferung zufolge dem Kloster zu Bosau. Lange Zeit - wohl bis zur Gründung von Kleinröda - hieß der Ort nur "Röda"

 

Auch vom Kirchgebäude gibt es Nachrichten schon aus früher Zeit. So berichtet eine Urkunde, dass die Großrödaer Kirche im Jahr 1526 unter das Patronat des Klosters Bosau gehörte. 1529 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben, später aber, im Jahr 1554, eine Filialkirche von Monstab.

Aus dem Jahr 1584 wird berichtet, dass das damalige Kirchgebäude von Großröda durch einen Blitzschlag am Turm beschädigt wurde. Im Jahr 1632 brannte die Kirche schließlich ganz ab, so dass im Jahr 1635 eine neue Kirche errichtet wurde. Dieses Kirchgebäude stand bis in das Jahr 1863.

 

Die alte Kirche wurde damals als zu klein empfunden, abgebrochen und eine neue stattliche Kirche erbaut. Sie prägt bis heute das Ortsbild von Großröda.

Die heutige Kirche von Großröda ist eine neuromanische Saalkirche. Sie weist eine eingezogene, halbrunde Apsis und einen Westturm auf, der von Treppenanbauten flankiert wird. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss in drei Geschossen und trägt einem achteckigen Helm.  An der Nord- und Südseite finden sich kleine Vorhallen.

In den Jahren 2011 bis 2013 konnte die Aufarbeitung und teilweise denkmalgerechte Erneuerung der verschlissenen großen und kleinen Kirchenfenster abgeschlossen werden, dank einer großen Spendenbereitschaft und der Hilfe durch den Kirchenkreis.

 

Im Inneren ist unter einer Flachdecke eine Empore und sonstige Ausstattung aus der Erbauungszeit zu finden. Davon hat die Kreutzbach-Orgel eine besondere Bekanntheit.


Galerie mit historischen Ansichten