Neuigkeiten aus dem Kirchspiel

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Kirchenbote


Jubiläum Johann Friedrich Agricola am 01.12.2019

Johann Friedrich Agricola
Johann Friedrich Agricola

Die Befürchtung der Vorsitzenden des Geschichtsvereins Wasserschloss e.V. Bärbel Berkholz, dass zu der Jubiläumsveranstaltung zum 300. Geburts- und 245. Todestag von Johann Friedrich Agricola sich kaum Gäste in den Saal der Gemeinde einfinden würden, waren mehr als

unbegründet. Letztendlich reichten die eingedeckten Sitzplatzkapazitäten nicht aus, sodass am 1. Advent (01.12.2019) sogar weitere Stühle herangeschafft werden mussten um allen Interessierten Platz bieten zu können. Am Ende konnte man über 100 Gäste begrüßen. Unter ihnen befand sich auch der Landrat Uwe Melzer (CDU).

 

Sichtlich erleichtert begrüßte die einstige Thüringerin des Monats die Gäste und das Ensamble des "Collegium Instrumentale" aus Gößnitz, welches sich mit Solisten aus Leipzig verstärkt hatte. Das rund 90-minütige Konzert enthielt auch doe Kantate ""Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis"" des in Dobitschen geborenen späteren Hofkompositeurs des Preußenkönigs Friedrich II, der zu seiner Zeit weltruf genoss. Darauf ging Bärbel Berkholz ein, die einige zeitgenössische Anekdoten um den berühmtesten Sohn Dobitschens verlas.

 

Das Konzert wurde mit der weihnachtlichen Weise "Macht hoch das Tor" gemeinsam singend eingeladen, wobei Pfarrerin Mönnich als "Vorsingerin" fungierte. Der Dorf- und Förderverein bewirtete die Gäste abschließend mit Kaffee und weihnachtlichem Gebäck.

Der Geschichtsverein Wasserschloß Dobitschen e.V. wurde bei der Ausgestaltung von der Kirchgemeinde Dobitschen sowie dem Dorf- und Förderverein unterstützt.

Text: www.dobitschen.de


Einladung zur Kirchgemeindeversammlung für die Kirchenmitglieder in Dobitschen und Lumpzig am Freitag, 22. November 2019 um 17 Uhr im Pfarrhaus Dobitschen

Wir laden herzlich ein zur Gemeindeversammlung der beiden Kirchgemeinden Dobitschen und Lumpzig am Freitag, 22. November 2019 um 17 Uhr im Pfarrhaus Dobitschen. Anlässlich der GKR-Wahl im Oktober d. J. hatten sich je zwei Gemeindeglieder aus den Kirchgemeinden Dobitschen und Lumpzig bereit erklärt, im Gemeindekirchenrat ab der neuen Legislaturperiode mitzuarbeiten, so dass wir insgesamt 4 Älteste haben

für diese beiden Kirchgemeinden. Wir werden uns also zu einem Kirchgemeindeverband zusammenschließen, damit wir weiterhin bestehen können. Dazu ist es nötig, eine Gemeindegliederversammlung einzuberufen, damit die Meinungen dazu geäußert werden können.

Am Rechtsstatus der Kirchgemeinden wird sich durch diesen Zusammenschluss nichts verändern: die beiden Kirchgemeinden behalten ihren Rechtsstatus in vollem Umfang; d. h. zum Beispiel, dass die Kirchenkassen beider Gemeinden weiterhin getrennt bleiben.

Bei Rückfragen oder für weitere Informationen bitte im Pfarramt Dobitschen anrufen.

Ihre M. Mönnich, Pfrn.


Gottesdienst zur Einweihung des teilsanierten Kirchendaches in der Kirche in Mehna am Samstag, dem 9. November 2019 um 14  Uhr

Am Samstag, dem 09. November 2019, haben sich zahlreiche Besucher in der Kirche in Mehna versammelt, um die Einweihung des teilsanierten Kirchendaches feierlich zu begehen. Der Bläserchor aus Ronneburg unter der Leitung des Organisten Thomas Leich begleitete den Gottesdienst; in der Predigt brachte Pfrn. Mönnich den großen Dank der Kirchgemeinde an Diejenigen zum Ausdruck, die sich - auch über Jahre hinweg - für die Sanierung des Daches eingesetzt haben. Der Dank der Kirchgemeinde gilt zum Einen dem Freistaat Thüringen, der mit dem Städtebauförderprogramm das Bauvorhaben wesentlich unterstützt hat, der Gemeinde Mehna, die das Bauvorhaben mit 10.000, - Euro unterstützte, und den privaten Spendern, die eine Summe von insgesamt - bis zum 9. November d. J.  - 1530, - Euro aufbrachten. Ausserdem gilt ein großer Dank der Kirchgemeinde dem Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats Mehna - Dobraschütz, Herrn Ralf Neuber, der mit seinem großen Elan immer an der Sache dranblieb und auch bei den wöchentlichen Bauberatungen dabei und in seinem Engagement unübertrefflich war! Die Fotos unten geben einen kleinen Eindruck des Nachmittags wieder: beim Gottesdienst in der Kirche, danach im Gasthof in Mehna. Im Gasthof waren sämtliche Stühle besetzt, Herr Neuber hielt einen ausführlichen Vortrag über das Baugeschehen, der auf großes Interesse bei allen Besuchern stieß und daher großen Beifall fand. Die Gemeinde Mehna hatte zu Kaffee, Kuchen und "Schnittchen" eingeladen, wofür die Kirchgemeinde Mehna an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich der Kommune Mehna dankt! Insgesamt war es ein wunderschöner und sehr informativer Nachmittag, fanden die Mehnaer und Gäste. Herzlichen Dank allen, die mitvorbereitet und mitgewirkt haben! 

Ihre M. Mönnich, Pfrn


Ökumenisches Pilgern in Sachsen am Reformationstag 2019

Blick auf das Kraftwerk Böhlen.
Blick auf das Kraftwerk Böhlen.

Vom morgendlichen dichten Nebel ließen sich die auch von weit her angereisten Pilger nicht abschrecken. Sie kamen zahlreich mit PKW oder S-Bahn, um an der traditionellen Pilgerwanderung teilzunehmen. Diese führte diesmal von Neukieritzsch über Kahnsdorf und Rötha nach Böhlen. Das Ökumenische Pilgerzentrum Wien hatte für die 13. Wanderung einen Lutherwegabschnitt in Sachsen ausgewählt. Die Kirchgemeinden am Weg freuten sich schon während der Vorbereitung auf unseren Besuch. Ihre gut organisierte und liebevolle Betreuung trug wesentlich dazu bei, dass wir einen unvergesslichen Pilgertag erleben durften. Die Begleitung durch ein Kamerateam vom MDR-Sachsenspiegel und von der LVZ zeigt das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit am Pilgern.

Die „Katharina von Bora Kirche“ in Neukieritzsch war noch im Nebel gehüllt, als uns die Namensgeberin persönlich begrüßte. Frau Graichen vom Kirchenvorstand wirkte im historischen Kostüm sehr authentisch. Gleich nach der Ankunft stärkten sich die Pilger mit Kaffee und leckeren Reformationsbrötchen, wie in jedem Jahr gespendet vom Bäckermeister Gerth aus Kostitz im Altenburger Land. Mit der sich nun anschließenden traditionellen Morgenandacht begann das Tagesprogramm. Danach marschierten die 55 Pilger schweigend bis zur Brücke über den Fluss Pleiße, um zur Ruhe zu kommen und sich in Achtsamkeit zu üben. Bäume und Büsche am Weg nach Kahnsdorf waren vom Rauhreif bedeckt, was unsere Wahrnehmung besonders erfreute. Bis zur Kirche war es nicht weit. Dort feierten wir mit dem Superintendenten des Kirchenkreises, Herrn Dr. Jochen Kinder, den feierlich vom Posaunenchor Borna umrahmten Festgottesdienst. Vor dem Gut Kahnsdorf erwartete uns danach eine wohlschmeckende wärmende Pilgersuppe zur Stärkung. Entlang der herrlichen „Blauen Lagune“ pilgerten wir über den Damm zwischen dem Kahnsdorfer- und dem Hainer-See weiter nach Rötha. Abweichend vom Lutherweg wählten wir den Naturweg zum Stausee Rötha. Vorbei an der ehemaligen Obstweinschänke, früher ein bekanntes Ausflugsziel, pilgerten wir weiter zur Marienkirche. Dort erwarteten uns Herr Herrmann vom Kirchenvorstand Rötha und Herr Hentschel vom Heimatverein. St. Marien, eine ehemalige Wallfahrtskirche, beherbergt ebenso wie die untere Georgenkirche eine Silbermannorgel. Was für ein großes Geschenk, als wir nach den kirchengeschichtlichen Ausführungen von Herrn Herrmann das wunderbare Instrument hören durften! Herr Prof. Schmeding war mit Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater vor Ort und so erlebten wir in beiden Kirchen hervorragende musikalische Darbietungen der Studierenden. Die Kirche St. Marien birgt eine weitere Besonderheit, ein inzwischen zugemauertes Portal einst für jene Pilger, die um 1500 zu einem Heiligtum, dem wundertätigen Birnbaum, strömten. Durch Martin Luther kam das Pilgern in Verruf, sodass die Pilgerströme verebbten. Erst seit ca. 1980 erlebt das Pilgern einen neuen Aufschwung. Die Sehnsucht der Menschen aufzubrechen, um unterwegs auf den verschiedensten Wegen nach dem Sinn für ihr Leben zu suchen, das ist der Grund für dieses Phänomen.

 

MDR Team
MDR Team

Nach den Ausführungen zur Baugeschichte sowie der beeindruckenden Orgelmusik in der Georgenkirche erwartete uns im prallgefüllten Gemeindesaal eine Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen. Dankbar stärkten wir uns für den letzten Abschnitt, der uns nach Böhlen führte. Beim Gehen durch den ehemaligen Schlosspark erzählte uns Herr Hentschel u. a. von der historischen Bedeutung dieser Stadt während der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Im dortigen Schloss befand sich das Hauptquartier der Verbündeten gegen Napoleon. Seit der Enteignung 1945 verfiel es zusehends und so wurde es 1969 gesprengt und abgetragen. Ein trauriges Schicksal für so ein bedeutende Anwesen. Leider ist das kein Einzelfall.

Über den Damm und die nach der Wende aus Stahlkonstruktionen des ehemaligen Tagebaus errichtete Brücke über die Pleiße, gelangten wir nach Böhlen, wo sich zwischen Rathaus und Kirche früher ebenfalls ein Schloss befand. Leider überlebte auch dieses die DDR-Zeit nicht. Böhlen, der ehemalige Industrieort, hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer schmucken Stadt entwickelt, die stark vom aufblühenden „Leipziger Neuseenland“ profitiert. Vor der Kirche St. Christopherus endete unser Pilgertag mit dem Ritual der Abschlussandacht.

Unsere Weggemeinschaft konnte dank der wunderbaren Unterstützung von vielen engagierten Helfern einen perfekten Pilgertag erleben. Allen, die dazu beigetragen haben, möchten wir hiermit herzlichst danken. Wir freuen uns nun auf die Fortsetzung am Ostermontag 2020. Dann werden wir im Altenburger Land im Sprotte-Tal von Großstöbnitz über Schmölln nach Nöbdenitz unterwegs sein. Die detaillierte Einladung dazu wird rechtzeitig veröffentlicht.

Arnhild Kump

Leiterin Ökumenisches Pilgerzentrum Wien

 

05.November 2019

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Bilder Arnhild Kump


Einführung der Gemeindekirchenräte in Dobitschener Kirche

Am Sonntag, dem 20. Oktober 2019 wurden die neuen Gemeindekirchenräte von Dobitschen, Lumpzig und Großröda in ihr Amt im Gottesdienst in der Dobitschener Kirche eingeführt. Die Ältesten, von denen die Eine über 47 Jahre lang für die Kirchgemeinde Großröda tätig war, ein anderer seit 25 Jahren und eine Dritte über viele, viele Jahre, wurden verabschiedet und Pfrn. Mönnich überreichte einen symbolischen Dank der Kirchgemeinden an diese Ältesten in Form einer Rose und einem Begleitbriefchen.


GRK Wahlergebnis: Mehna am 27. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Mehna hat folgendes Ergebnis:

Klaus Wickleder  wurde mit 16 Stimmen gewählt,

Monika Reuer wurde ebenso mit 16 Stimmen gewählt.

Der Losentscheid fiel auf Klaus Wickleder, der damit an 1. Stelle steht.

In der Wahlurne befanden sich 18 Stimmabgaben, insgesamt 1 Stimmzettel wurde als "ungültig" bewertet.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


GRK Wahlergebnis: Göllnitz  am 20. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Göllnitz hat folgendes Ergebnis:

Matthias Meuche  wurde mit 34 Stimmen gewählt,

Steffen Heitsch wurde mit 32 Stimmen gewählt, ebenso Elke Thieme mit 32 Stimmen.

Ulrike Sänger wurde mit 31 Stimmen gewählt.

In der Wahlurne befanden sich 35 Stimmabgaben, insgesamt 3  Stimmzettel wurden als "ungültig" bewertet.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


GRK Wahlergebnis: Dobraschütz am 13. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Dobraschütz hat folgendes Ergebnis:

Edgar Kresse wurde mit 21 Stimmen gewählt,

Ralf Neuber wurde mit 19 Stimmen gewählt.

In der Wahlurne befanden sich 23 Stimmabgaben, 2 Stimmzettel wurden als "ungültig" bewertet,

da sie ohne Wahlerklärung abgegeben waren.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


GRK Wahlergebnis: Dobitschen am 06. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Dobitschen hat folgendes Ergebnis:

Heimbürge Gabriele wurde mit 72 Stimmen gewählt,

Hering, Regina wurde mit 68 Stimmen gewählt.

In der Wahlurne befanden sich 72 Stimmabgaben, insgesamt  6 Stimmzettel wurden als "ungültig" bewertet.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


GRK Wahlergebnis: Lumpzig am 06. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Lumpzig hat folgendes Ergebnis:

Heilmann, Michael wurde mit 34 Stimmen gewählt,

Thieme, Andreas wurde mit 32 Stimmen gewählt.

In der Wahlurne befanden sich 35 Stimmabgaben, insgesamt  2 Stimmzettel wurden als "ungültig" bewertet.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


GRK Wahlergebnis: Großröda am 06. 10. 2019

Die GKR - Wahl in Großröda hat folgendes Ergebnis:

Seupel, Gerold wurde mit 36 Stimmen gewählt,

Riedel, Uwe wurde mit 36 Stimmen gewählt,

Gentsch, Frank wurde mit 30 Stimmen gewählt,

Höffner, Tina wurde mit 28 Stimmen gewählt.

In der Wahlurne befanden sich 47 Stimmabgaben, insgesamt 3  Stimmzettel wurden als "ungültig" bewertet.

Herzlichen Dank allen, die die GKR-Wahl unterstützt haben!


Erntedank Dobitschen, Lumpzig und Großröda am 06.10.2019

Das Erntedankfest wurde in unsren Kirchgemeinden wieder in reich geschmückten Kirchen gefeiert. Die Gemeindeglieder und die Ältesten haben für den Erntedank reichlich Obst, Gemüse, Brot, Eier, Brotaufstriche und anderes mehr gespendet, und diese Gaben wurden am darauffolgenden Tag von den Mitarbeitern des

Bucky-Hauses in Altenburg abgeholt, und an dieser Stelle sei ganz, ganz herzlich allen gedankt, die Etwas gespendet haben!

Die Freude bei den Abholern war groß! 


Foto: Volker Thurm
Foto: Volker Thurm

Besuch aus Österreich  an den Flakgräbern auf dem Friedhof Großröda

 

Am Sonntag, den 22. 09. 19  fand auf dem Friedhof Großröda ein katholischer Gedenkgottesdienst zum Gedenken des Flaksoldaten Johann Schwaiger statt.
Mithilfe der Familie Neumeyer aus Österreich hat jetzt auch die lange Suche der Familie Schwaiger aus Saalfelden /  Österreich  des Grabes ihres Bruder und Onkels ein Ende gefunden.Kurz nach 13 Uhr kam die Familie in Großröda an. Bevor der Gedenkgottesdienst begann, berichtete Volker Thurm, der in Kayna ansässig ist und über die Ereignisse des 2. Weltkriegs forscht,  über die tragischen Ereignisse der letzten Tage der Flakstellung.Um 14 Uhr begann dann mit Glockengeläut die Gedenkmesse, die freundlicherweise  der  katholische Pfarrer Köst aus Altenburg hielt, für die Gefallenen der Flakstellung. Mitglieder der hiesigen Kirchgemeinde, der Initiator der Ausstellung im Wasserturm Neuposa, Gerhard Kühn, sowie die Besucher aus Saalfelden/Österreich und Volker Thurm gedachten dabei  der zahlreichen, sinnlosen Opfer der Flakstellung.

Gegen 15 Uhr kamen die Angehörigen aus dem Salzburger Land in Neuposa an. Gerhard Kühn begrüßte sie in der kleinen Ausstellung im Wasserturm. Im Anschluss gab es noch eine kleine Plauderrunde bei Kaffee und Kuchen in der Begegnungsstätte Neuposa. Gegen 18 Uhr verließen die Gäste aus dem Salzburger Land dankbar und erleichtert Neuposa, nachdem sie zuvor noch einen kleinen Zwischenstopp an der ehemaligen Großbatterie gemacht hatten.Fast 75 Jahre der Ungewissheit waren mit diesem Besuch zu Ende gegangen, und man hatte nun endlich einen festen Anlaufpunkt zur Trauerbewältigung gefunden. Es werden wohl demnächst noch weitere Besuche von Hinterbliebenen in Großröda und Neuposa folgen.

Es gilt unser großer Dank an die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Großröda, den Kirchenältesten für ihr Engagement bei der Errichtung und dem Erhalt der Kriegsgräber.

Tina Höffner und Volker Thurm

 


Tegkwitz am Pfingstmontag:   Nur ein altes Fass......?!

Am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, fand ein Pfingst - Fest-Gottesdienst in der Kirche zu Tegkwitz statt. Der barocke Taufständer, der - so erzählte Arnhild Kump am Ende des Gottesdienstes - zuvor "nur aussah wie ein altes Fass!" - ist "frisch" restauriert worden und wurde wieder in Dienst genommen. Er war an diesem Festtag herrlich geschmückt mit Rosen, die Frau Dr. Seidel gespendet hatte. Das Taufgestell erstrahlt nun im neuen Glanz - zur Freude der Gemeinde, die sich reichlich versammelt hatte, um das Ereignis feierlich zu begehen. Fr. Kump hatte die Restaurierung angeregt und sich dafür eingesetzt, so dass die Kirchgemeinde Tegkwitz ihr zu großem Dank verpflichtet ist. Die drei Musikerinnen, Fr. Drafehn, Orgel, Fr. Osten, Flöte, und Fr. Burger, Ge-sang, sorgten für ganz besondere stimmungsvolle Momente in dieser Feierstunde.

Statt dem Brausen vom Himmel wirkt der Heilige Geist auch ganz anders, vielleicht wie eine Feder, die uns an das Leichte und Gute in unsrem Leben erinnern möchte, betonte Pfrn. Mönnich in ihrer Predigt.

Bei gemeinsamem Kaffee-  und Kuchengenuss ließen die Gäste den Nachmittag gemütlich ausklingen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken, die dieses schöne Pfingstfest in Tegkwitz

vorbereitet und durchgeführt haben, und wir müssen feststellen: Alle, die nicht dabei waren, haben etwas sehr Schönes und Wichtiges verpasst!


Am Sonntag Exaudi, 02. Juni 2019, stellten sich die Konfirmanden des Pfarrbereichs Mehna - Dobitschen im Gottesdienst in unsrer Kirche in Lumpzig der versammelten Kirchgemeinde vor. Das Thema des Gottesdienstes lautete: "Immer ich, immer ich, immer ich - warum immer ich?" Pfarrerin M. Mönnnich erwähnte Beispiele in ihrer Predigt.

Schon Mose, so erzählte sie, habe sich diese Frage gestellt und mit Gott über die Aufgabe diskutiert, die Gott dem Mose geben wollte. Doch Mose war nicht begeistert ... so wie auch wir über manche Aufgaben nicht gleich "hocherfreut" sind, wenn sie uns aufgetragen werden. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet durch Herrn Heilmann an der Orgel, dem wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken. Es war ein wunderschöner strahlender Sonntag, der hoffentlich bei allen Besuchern und Mitwirkenden des Gottesdienstes nur schöne Erinnerungen an das Zusammensein in der Kirche Lumpzig hinterlassen hat.  


Ökumenisches Pilgern im Dreiländereck am Ostermontag 2019

Bei herrlichem Frühlingswetter versammelte sich eine große Pilgerschar aus nah und fern vor der Kirche in Lucka in Thüringen. Nahe der Stadt fand vor mehr als 700 Jahren eine bemerkenswerte Schlacht statt. 1307 siegte Friedrich der Gebissene von Wettin gegen Albrecht I. von Habsburg und sicherte da       die Herrschaft des Hauses Wettin in Mitteldeutschland.

Unsere 12., in Kooperation mit dem Ökumenischen Pilgerzentrum Wien organisierte Pilgerwanderung, führte diesmal über Prößdorf, Falkenhain und Mumsdorf nach Zipsendorf. Die Ländergrenzen zu Sachsen und Sachsen/Anhalt wurden überschritten und wir erfuhren unterwegs viel Wissenswertes und genossen den erwachenden Frühling in der Natur.Unser Pilgertag begann mit der traditionellen Morgenandacht in der Luckaer evangelischen Kirche. Frau Pfarrerin Schulter feierte mit uns und der Gemeinde den Ostermontaggottesdienst, der vom Kirchenchor wunderbar musikalisch umrahmt wurde und mit dem persönlichen Pilgersegen und dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen…“ endete. Wie gewohnt gab es anschließend das vom Konditormeister Gerth aus Kostitz gespendete Osterbrot zum Kaffee. Vor der Kirche versammelten sich die Pilger anschließend zum spirituellen Morgenritual, in dem jeder einen Sinnspruch aus der Pilgerapotheke erhielt. Besonders berührend war diesmal, dass ein Pilgerfreund aus Berlin spontan das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse vortrug. Dieses Gedicht ist ein Ausdruck gelebter Pilgerphilosophie. Schweigend marschierten wir nun nach Hemmendorf am Prößdorfer See. Leider ereignete sich vor der Prößdorfer Kirche ein Unfall, bei dem sich eine Pilgerfreundin die Hand brach. Sie konnte sofort professionell versorgt werden und wurde danach im Krankenhaus Borna weiterbehandelt. Die anderen Pilgerfreunde konnten inzwischen in der Kirche dem, von Pfarrer Nitzsche gestalteten musikalischen „Innehalten“, lauschen. Mit einer Stunde Verspätung erreichten wir die Falkenhainer Kirche, in der wir schon erwartet wurden. Der langjährige Ortschronist, Herr Steinert, erzählte leidenschaftlich aus der Geschichte der Kirche und des Ortes, der früher zum Bistum Zeitz gehörte. Herr Peters feierte mit uns anschließend eine Mittagsandacht, die er mit Trompete und Gitarre umrahmte. Im ehemaligen Pfarrhaus hatten die fleissigen Helfer Wiener Würstchen und Getränke für ca. 80 Pilger vorbereitet. Geistig und kulinarisch gestärkt setzten wir unseren Weg nach Mumsdorf fort. Die Landschaft, früher geprägt von ehemaligen Braunkohlentagebauen, wurde rekultiviert und konnte der Natur zurückgegeben werden. Herr Dr. Saupe aus Mumsdorf, der für diesen Wegabschnitt zuständig war, vermittelte uns viel Interessantes aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Wir hörten von versunkenen Dörfern wie z.B. Rusendorf und Wuitz. Von Menschen, die ihre alte Heimat verlassen mussten und anderswo eine neue Heimat fanden. Von eingestellten Bahnlinien sowie von den schweren Arbeitsbedingungen in den Tagebauen und von den Veränderungen, die seitdem stattgefunden haben. Wir besuchten das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Ehrenfriedhof in Mumsdorf, hörten von den schrecklichen Bedingungen, unter denen die Zwangsarbeiter im HASAG-Werk Meuselwitz und in der Grube Phönix des Außenkommandos des KZ Buchenwald arbeiten mussten. Viele von ihnen starben hier oder wurden in den KZ`s umgebracht.

 

In der Mumsdorfer Kirche erklang zur Begrüßung Orgelmusik. Natürlich erzählte Herr Dr. Saupe, ein Einheimischer, auch hier Interessantes aus der Ortsgeschichte. Erstaunlich ist immer wieder das großartige Engagement, dass wir in den Dörfern erleben dürfen. Überall gibt es Einzelpersonen oder Familien, die sich mit großer Leidenschaft für den Erhalt ihrer Kirche und für das Leben im Dorf einsetzen. Wir sind sehr dankbar und voller Anerkennung für solche Zeugnisse, die wir auf unseren Pilgerwanderungen erleben dürfen.

Ein Stück unseres Pilgerweges führte nun über sachsen-anhaltinisches Gebiet, bevor wir Zipsendorf erreichten. In der katholischen Kirche feierte Pfarrer Storzer aus Roßbach bei Naumburg mit uns die Abschlussandacht, die diesmal von Gitarrenmusik der Familie Friesel begleitet wurde. Mit dem im großen Kreis gesprochenen Vaterunser endete traditionell das Tagesprogramm.

Bevor sich alle auf den Heimweg machten, klang unser Pilgertag im Gemeindesaal mit einem gemütlichen Kaffeetisch aus, den Kirchgemeindemitglieder liebevoll vorbereitet hatte.

Allen, die bei der Vorbereitung unseres Ostermontag-Pilgertages geholfen haben und an den verschiedensten Programmpunkten mitgewirkt haben, möchte ich im Namen der Pilgergemeinschaft ein herzliches Dankeschön übermitteln. Durch ihren Einsatz wurde dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis. Nun freuen wir uns schon auf die nächste Veranstaltung, die in gewohnter Weise am Reformationstag stattfinden wird. Die entsprechende Einladung dazu wird zeitnah veröffentlicht.

Arnhild Kump

 

 

Wien/Tegkwitz, 06.05.2019


Ertönet, ihr Pfeifen

Unter diesem Motto zog Schlossorganist Dr. Felix Friedrich aus Altenburg, am Samstag, den 6. April 2019, an der Orgel der Dobraschützer Kirche‚ alle Register ‘. Das zahlreich erschienene Publikum lauschte dem reichen musikalischen Repertoires, sowie den Geschichten und Anekdoten aus seinem Buch   Ertönet, ihr Pfeifen“  des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Organisten.

 

Das Buch:  Ertönet, ihr Pfeifen - Buch mit CD: Kurioses und Bemerkenswertes rund um die Orgel  ist im Handel für 14,95€ erhältlich.

 


Kirchgemeinde Mehna sagt DANKE!

Die Reparatur des Kirchenfensters ist abgeschlossen und die Kirchgemeinde Mehna bedankt sich ganz herzlich für die große Spendenbereitschaft der Bürger in Mehna und Umgebung. Die Spendensumme betrug insgesamt 4376,00  Euro!

Nochmals ganz herzlichen Dank an alle  Sponsoren!!!


Adventfeier in der Tegkwitzer Marienkirche

Am Vortag des ersten Adventssonntags 2018 erklangen in unserer romanischen Kirche in einer Feierstunde traditionelle Weihnachtslieder, musikalisch begleitet von Friedbert Wank. Die zahlreich erschienenen, sangesfreudigen Gäste ließen sich von der besonderen Atmosphäre in dem festlich geschmückten Gotteshaus inspirieren. In einer großen Gemeinschaft macht das Singen eben doch mehr Freude, als allein oder im kleinen Kreis zu Hause. In den Gesangspausen regte Arnhild Kump mit besinnlichen Texten in Lyrik und Prosa dazu an, über den Sinn und die Traditionen unseres Weihnachtsfestes nachzudenken. Dazu gehörte sowohl Joachim Ringelnatz’ Gedicht "Vom Schenken", als auch Antworten auf die Fragen: Warum heißt Advent Advent? Wann und wo gab es den ersten Adventskranz? Was hat es mit der Tradition des Quempassingens auf sich? Wir hörten Texte aus Deutschland, aus Österreich und der Schweiz, die uns derenTraditionen näher brachten. Kaffee, Stollen sowie Leckereien aus diesen drei Nachbarländern rundeten die Adventsfeier im Kerzenschein ab. Die Kollekte kommt der Sanierung der Tegkwitzer Kirche zugute. Ein herzliches Dankeschön an alle großzügigen Spender, aber auch an Familie Seupel für das liebevolle Schmücken der Kirche und an die Familien Riedel und Mitheis für die Bereitstellung der Heizung. Ein ganz besonderer Dank gilt unserer Arnhild Kump, deren Aktivität wir diesen musikalischen Beginn der Adventszeit verdanken. Obwohl wohnhaft in Wien bleibt sie nicht nur im Herzen, sondern mit viel Engagement ihrem Tegkwitz verbunden.

Wie schön, dass mehrfach der Wunsch geäußert wurde, diese Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen. Die nächste Benefizveranstaltung ist für die Osterzeit geplant. Dazu wird in gewohnter Weise rechtzeitig eingeladen.

Waltraud Seidel


Großes Dankeschön!

An alle Helferinnen und an alle Helfer  beim Einsatz auf dem Friedhof Mehna !Unser Dank gilt besonders auch der Familie Heitsch in Göllnitz, mit deren Hilfe das Grünzeug abtransportiert wurde.


Rückblick auf Gedenken in Mehna am 11. 11. 2018

Gedenktafel der Gefallenen des 1. Weltkrieges
Gedenktafel der Gefallenen des 1. Weltkrieges

Beim  Ausräumen des verkauften Pfarrhauses in Mehna fand die Kirchgemeinde  die vor  Jahren aus der Kirche Mehna entfernten Gedenktafeln für die Gefallenen des 1. Weltkriegs wieder. Es bestand der Wunsch, diese wieder in der Kirche anzubringen.

 

Am Sonntag, 11. 11. 2018, fand am Nachmittag ein Gedenkgottesdienst statt, in dem die Gedenktafel  wieder eingeweiht wurde  und dem Ende des 1. Weltkrieges gedacht wurde. Zahlreiche Besucher waren erschienen, um der Gefallenen des Ortes Mehna und der umliegenden Dörfer zu

gedenken. Nach einer Kaffeepause folgte ein Vortrag von Ralf Neuber aus Kraasa, der interessante Details und Fotos zum Geschehen präsentierte und die Ereignisse bei den Zuhörern in Erinnerung rief.

 

Die Kirchgemeinde Mehna bedankt sich herzlich bei den beiden Musikern Hans Nitzsche und Frank Bauer und dem Vortragenden Ralf Neuber und allen, die  zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. 

 


25 Jahre Geschichtsverein Wasserschloss Dobitschen

Der Geschichtsverein feierte am 04. November 2018 ab 14:00 Uhr im Saal der Gemeinde gemeinsam mit ca. 80 Gästen sein 25-jähriges Bestehen.

Die Vereinsvorsitzende Bärbel Berkholz gab einen kleinen Abriss der eigenen Historie. Es wurde auch thematisiert, dass sich derzeit noch elf Mitglieder (von einst über 20) aktiv an der Forschungsarbeit beteiligen können. Der Hauptgrund liegt dabei in der "Alterstruktur" des Vereins. Sie verwies dankbar auf die Unterstützung, die der Verein auch von der Gemeinde und anderen Vereinen erhielt.

Sie verwies mit Stolz darauf, dass die Arbeiten des Vereins inzwischen auch in mehreren Büchern als Quellen zitiert wurden, was eine Wertschätzung der Arbeit des Vereins darstelle. Mit ihren Forschungen bewahrt man sonst unwiederbringlich verloren Gegangenes. Dieses wurde in einer Vielzahl von Broschüren mit den Forschungsergebnissen veröffentlicht. Auch das stetig wachsende Geschichtskabinett erfüllt die Thüringerin des Monats (August 2016) mit Stolz.

Im Anschluss an die kurzweiligen Ausführungen folgte ein besonderes Konzert des "Trio Varius" aus Meuselwitz. Neben Volksliedern und anderen Stücken führten Sie vertonte Gedichte von Erika von Watzdorf-Bachhoff - einer bekannten Dobitschner Lyrikerin - auf. Dass das Trio extra zum Vereinsgeburtstag eine Eigenkomposition vorstellte, in der eines der Gedichte vertont wurde, rührte manches Vereinsmitglied zu Tränen. Das Konzert wurde mit Rezitationen von Pfarrerin Mönnich mit Gedichten aus der Feder der Freiherrin bereichert.

 

Der Bürgermeister Bernd Franke nutzte die Gelegenheit, ebenso wie die Kirchgemeinde durch Pastorin Mönnich, die Feuerwehr und der Feuerwehrverein durch Andreas Wohlfahrt und Björn Steinicke, dem Geschichtsverein im Anschluss zu gratulieren und Präsente zu überreichen. Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Kaffee-Trinken, wobei die Bewirtung durch den Feuerwehrverein übernommen wurde. Weiterhin wurde die Möglichkeit eingeräumt die Publikationen des Vereins zu erwerben, das Geschichtskabinett zu bestaunen, die Auslagen zu studieren oder einfach nur einen gemeinsamen Plausch zu halten.

Text und Bilder : www.dobitschen.de


Jubelkonfirmation Kirche zu Großröda

Jahrgang 1943
Jahrgang 1943

 

Danke für diesen schönen Nachmittag“

 

So wie bereits vor 50, 60, 70 und sogar 75 Jahren sind am Samstag, dem 28. April 2018 insgesamt 28 Konfirmandenjubilare feierlich in die voll besetzte Kirche zu Großröda zum Festgottesdienst um 14 Uhr eingezogen.

Pfarrerin Mönnich hielt den Gottesdienst, "Man lebte von der Hoffnung", so begann ihre Predigt und sie zitierte einen der Jubel-konfirmanden, der 1943 - mitten im Krieg - konfirmiert worden war und zeitgleich seinen Schulabschluss hatte. In Gruppen wurden die Jubelkonfirmanden aufgerufen und haben sich erneut den Segen Gottes  zusprechen lassen. In die Fürbitte wurden die bereits Verstorbenen der betreffenden Konfirmandenjahrgänge aufgenommen, wobei deren Namen erwähnt wurden.

Alle Jubilare und ihre Angehörigen waren nach dem Gottesdienst zum gemeinsamen Kaffeetrinken in der Begegnungsstätte Großröda eingeladen. So ließ man bei guten Gesprächen den ereignisreichen Festtag ausklingen.

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Eingang zur Kirche Dobitschen wird barrierefrei

Am 14.Mai 2018 begann das Unternehmen Wolf aus Göpfersdorf mit Pflasterarbeiten

im Zugangsbereich der Kirche. Es wurden dabei mehrere Sandsteinstufen entfernt, um somit einen

barrierefreien Zugang zu schaffen. Diese Baumaßnahme wurde durch die Kirchgemeinde Dobitschen veranlasst.

Das Ergebnis - siehe Foto - kann sich sehen lassen, meinen wir, der Gemeindekirchenrat Dobitschen; und wir freuen uns über das neue Pflaster. Nun können auch größere PKW oder Transporter bis an den Eingang der Kirche vorfahren, ohne in Gefahr zu kommen, "aufzusetzen" ....


„Abends, wenn ich unser Dorf durchschreite…“

 Erika von Watzdorf-Bachoff  * 6.5. 1878 auf Schloß Dobitschen    † 5.12.1963 Altenburg-Pohlhof; geb. Freiin Bachoff von Echt
 Erika von Watzdorf-Bachoff * 6.5. 1878 auf Schloß Dobitschen † 5.12.1963 Altenburg-Pohlhof; geb. Freiin Bachoff von Echt

Erika von Watzdorf-Bachoff schrieb Gedichte, engagierte sich für Frauenrechte, Pazifismus und im Kulturbund Altenburg. Ihr Geburtsort Dobitschen feierte ihren 140. Geburtstag.

Mit Robert Schumanns „Erinnerung“ eröffnete die Pianistin Odette Linke die Gedenkfeier für Erika von Watzdorf-Bachhoff. Der Geschichtsverein Wasserschloss Dobitschen e. V. hatte am 6. Mai 2018 ins Pfarrhaus eingeladen, um der Altenburger Ehrenbürgerin zum 140. Geburtstag zu gedenken.

Kindheit und Jugend

„Die Geschichte dieser Frau ist noch nicht zu Ende geschrieben“: Bärbel Berkholz, Vorsitzende des Geschichtsvereins , hat die Biografie von Erika von Watzdorf-Bachoff recherchiert. Bis heute sind noch nicht alle ihre Gedichte wieder aufgefunden, da sie sie teilweise anonym veröffentlicht hat.

Die Eltern, Besitzer des Wasserschlosses Dobitschen, hatten das Kind „Anna Erika“ genannt, ein für damalige Zeiten ungewöhnlicher neuer Name. Deshalb dachten die Dorfbewohner zunächst, dass das Mädchen „Amerika“ hieße. Bereits mit 16 Jahren veröffentlichte sie zwei ihrer Gedichte im lokalen Wochenblatt unter den Titeln „Der Morgen“ und „Der Herold“. Pfarrerin Marina Mönnich trug die beiden Gedichte vor.

An ihrem 18. Geburtstag machte Curt von Watzdorf Erika einen Heiratsantrag. Ein Jahr nach der Hochzeit wurde ihre erste Tochter MarieRose geboren. Danach erschien das Gedicht „Mein Kind“, das Marina Mönnich ebenfalls vorlas. Es wurde erst viel später wieder in einem Erinnerungsbuch veröffentlicht.

 R.Hering, O.Linke, Pfrin. M. Mönnich und B. Berkholz
R.Hering, O.Linke, Pfrin. M. Mönnich und B. Berkholz

 München und Weimar

Aufgrund eines Reitunfalls konnte ihr Mann Curt seinen Beruf als Offizier nicht mehr ausüben. Sein Vater besorgte ihm eine Stelle am Hofe in München und die Familie zog dorthin. Dort ließ Prinzregent Luitpold sie für seine Galerie malen. Im Jahr 1900 kam ihre zweite Tochter, Jutta Hedwig, zur Welt.

Weil das Paar nach dem Tod von Erikas Schwiegervater das Haus in München nicht mehr halten konnte, zog es in die damalige Provinz Weimar. Dort traf Erika einen Schriftstellerkreis, unter ihnen den Schriftsteller Gerhart Hauptmann, und lernte, dass Dichten eine schwere Arbeit sei. In dieser Zeit entstanden weitere Werke. Aufgrund der Affären ihres Mannes musste Erika sich 1912 von ihm scheiden lassen. Sie ließ ihre ersten beiden Gedichtbände herausgeben, die schnell vergriffen waren.

Frauenbewegung und Pazifismus

Bärbel Berkholz würdigte das politische Engagement der Schriftstellerin: Im Jahr 1901 war Erika von Watzdorf-Bachoff in der Frauenbewegung in München engagiert. Sie forderte Wahlrecht und Gleichberechtigung für die Frauen und warb für den Pazifismus. Kurz vor Kriegsende wurde noch ein Haftbefehl gegen Erika erlassen, der jedoch nie ausgeführt wurde.

Später stellte sie sich öffentlich gegen das NS-Regime. „Erika galt als Bekanntheit mit frecher und scharfer Zunge“, so Bärbel Berkholz.

Nach dem Krieg war sie in 16 politischen Ämtern tätig und war Gründungsmitglied des Kulturbundes in Altenburg. Für ihr politisches Engagement wurde sie 1948 zur Ehrenbürgerin der Stadt Altenburg ernannt. Am 5. Dezember 1963 starb Erika von Watzdorf-Bachoff in Altenburg.

„Abends, wenn ich unser Dorf durchschreite…“ beginnt ein Gedicht namens „Dobitschen“ von Erika von Watzdorf-Bachoff. Regina Hering, Mitglied der Kirchengemeinde und des Geschichtsvereins, beendete ihren Vortrag des Gedichts mit den Worten „Das ist auch mein Dobitschen“. In den Versen erkannten die Bewohner ihr Dorf wieder. Einige Zuhörer rührte es zu Tränen. Pfarrerin Mönnich las auch die Gedichte „Ich wäre gern noch einmal jung für dich!“, „Zu spät“ und „Dein Glück ist mein“ aus „Johannisnacht“. Zwischendurch gab es selbstgemachte Bowle und Salzstangen.

Zum musikalischen Ausklang der Gedenkfeier spielte Odette Linke „Lied ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Marina Mönnich fasste zusammen: „Erika ist in den zwei Stunden sehr lebendig für uns geworden“.

Text und Fotos: Stefanie Weißbach und Pia Manke


Benefizkonzert Mehna

Am Samstag,  d.  9. 12. 2017,  fand in der Kirche zu Mehna das Benefizkonzert für die Reparatur des zerstörten Kirchenfensters statt.
Da der Chorleiter erkrankt war, war es dem Kirchenchor Altkirchen - Göllnitz nicht möglich, am Samstag aufzutreten. Stattdessen erfreuten die Orgelklänge,  die Pfarrer i. R. Nitzsche dem Instrument entlockte,  und die Lieder, die von Petra Fiedler vorgetragen wurden, die zahlreichen Besucher. In der Kurzansprache von Pfrn. Mönnich wurden die Namen der bisherigen Spender erwähnt - mit einem großen Dank an alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben. Nach der "Musik im Advent" folgte ein gemütliches Beisammen-sein bei Kaffee und Plätzchen in der beheizten Winterkirche. 


Der Ökumenische Männerkreis Meuselwitz besuchte die Kirche Dobraschütz

Der Ökumenische Männerkreis besuchte auch mit Begleitung die Kirche
Der Ökumenische Männerkreis besuchte auch mit Begleitung die Kirche

Am Abend des 05. September 2017 besuchte der Ökumenische Männerkreis Meuselwitz die Kirche Dobraschütz. Bei solchen "Ausflügen" in die Heimat - sprich um sich anzusehen, welch schöne Kirchen  auch außerhalb der eigenen Kirchgemeinden bestehen - wird sehr gern der Kontakt zu den Kirchgemeinden der Umgebung gesucht. So auch hier. Ralf Neuber berichtete den Besuchern von den "Wundern von Dobraschütz", welche bei der Sanierung der Kirche stattfanden. Auch wurde die Tradition der Totenkronen sehr aufmerksam verfolgt. Das ging sogar so weit,  dass wir neue Paten für die Restaurierung der Totenkronen finden konnten.

Die Meuselwitzer (und Umgebung) berichteten auch gern von ihren Kirchgemeinden, und man stellte schnell fest:  es gibt die gleichen Höhen und Tiefen zu bewältigen.Ein schöner Abend wurde es auch dank der geistlichen und unterhaltsamen Unterstützung durch Pfarrer Thiele. Liebe Meuselwitzer - es war schön mit euch.


Jubelkonfirmation der Kirchgemeinden Dobraschütz,Göllnitz und Mehna in der Kirche zu Dobraschütz

„Danke für diesen schönen Nachmittag“

So wie bereits vor 50, 60, 65  und sogar 70 Jahren sind am Samstag, dem  26. 08. 2017 insgesamt  27 Konfirmandenjubilare feierlich in die voll besetzte Kirche zu Dobraschütz zum Festgottesdienst um 14 Uhr eingezogen.

 Pfarrerin Mönnich hielt den Gottesdienst, in Gruppen wurden die Jubelkonfirmanden aufgerufen und haben 

sich den Segen zusprechen lassen. Die Fürbitte  für die bereits Verstorbenen der betreffenden Konfirman-denjahrgänge folgte, wobei die Namen der Verstorbenen vorgelesen wurden.  Sehr guten Anklang

fanden auch die vorgetragenen Lieder des Kirchenchores Altkirchen - Göllnitz,  den unser Kirchenkantor Andreas Göthel mit großem Engagement leitet. Auch ihm sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

 Alle Jubilare und ihre Angehörigen waren nach dem Gottesdienst  zum gemeinsamen Kaffeetrinken in dem  Gasthof Zur Linde in Starkenberg eingeladen. So ließ man bei guten Gesprächen den  ereignisreichen Festtag ausklingen.


Kirchgemeinde Dobitschen pflanzt Geschenk des Geschichtsvereins

Anlässlich des 60. Jubiläums der Glockenweihe am 07. April diesen Jahres schenkte der Geschichtsverein der Kirchgemeinde Dobitschen einen Ginkgobaum. Dieser fand am 18.06.2017 seinen neuen Heimatort auf dem Friedhof in Dobitschen.

Der Rahmen konnte kaum festlicher sein, denn dieses Pflanzen wurde in die Feierlichkeiten der Jubelkonfirmation eingebunden, so dass auch Menschen diesen Baum pflanzten, die vor 50 (goldene Konfirmation) bzw. 60 Jahren (diamantene Konfirmation) in der Kirche Dobitschen konfirmiert wurden. Diese verbrachten gemeinsam mit ihren Gästen den Nachmittag im Lutherraum, nachdem zuvor ein Festgottesdienst gefeiert wurde.


Geschichtsverein "Wasserschloss" Dobitschen e.V. besuchte unsere Kirchen

Die interessierten Besucher in der Kirche Dobraschütz
Die interessierten Besucher in der Kirche Dobraschütz

Schon lange planten Bärbel Bergholz und ihre Mitstreiter vom Geschichtsverein "Wasserschloss" Dobitschen e.V. eine Exkursion in die Kirchen der Dobitschener Umgebung.

Am Sonnabend, den 17.06.2017 war es dann endlich soweit. Der Verein besuchte die Kirchen Dobraschütz, Göllnitz und Romschütz. Erste Station war die Kirche Dobraschütz. Hier empfing Ralf Neuber die Besucher und berichtete ihnen von den "Wundern der Sanierung" und auch von den Totenkronen und deren doch wechselvolle Geschichte. Es gefiel den Besuchern sehr und und so verrann die Zeit in Dobraschütz wie im Fluge. Und es musste sich 1,5h später beeilt werden. Denn die Frau Meuche wartete schon in der Kirche Göllnitz...