Neuigkeiten aus dem Kirchspiel

Dobraschützer Totenkronen kommen zurück

Zu den Seltenheiten der Dobraschützer Kirche zählt nicht nur ihr im Stil des Bauernbarocks verzierter Innenraum mit den Blattgold belegten Sternen. Auch rund ein Dutzend Totenkronen hat in den über 250 Jahre alten Mauern des Gotteshauses überlebt. Mit denen hat Ralf Neuber etwas vor.

Dobraschütz. Zu den Seltenheiten der Dobraschützer Kirche zählt nicht nur ihr im Stil des Bauernbarocks verzierter Innenraum mit den Blattgold belegten Sternen. Auch rund ein Dutzend Totenkronen hat in den über 250 Jahre alten Mauern des Gotteshauses überlebt. „Das ist unser aktuelles Projekt. Die Kronen sind gerade beim Restaurator und sollen aufgearbeitet werden“, so Ralf Neuber, Vorsitzender des Gemeinde.kirchenrates. Spätestens im Mai zum großen Fest soll ein großer Teil fertig saniert der Öffentlichkeit präsentiert werden, plant Neuber. Doch bereits ab April können die ersten drei samt ihre restaurierten Epitaphien, die eigens zur Aufbewahrung der Kronen dereinst angefertigt wurden, in der Kirche besichtigt werden, kündigt Neuber an

Dass es in Dobraschütz noch Totenkronen gibt, ist durchaus bemerkenswert und inzwischen einzigartig in weitem Umkreis. Dabei war dieser Schmuck vor rund 200 Jahren weit verbreitet. „Eigentlich wurde der Brauch in ganz Deutschland gepflegt“, erzählt Neuer. Unverheiratete Verstorbene, was damals in aller Regel Kinder oder Jugendliche waren, wurden fast überall mit solchen Totenkronen geschmückt aufgebahrt, erklärt der Kirchenvorstand. Im 16. Jahrhundert soll der Ritus entstanden sein. Anfangs waren die Stücke Grabbeigaben. Weil aber die Kronen im Laufe der Zeit immer aufwendiger gearbeitet und somit teurer wurden, lieh die Trauergesellschaft die Kronen später bei der Kirche und gab sie nach der Beisetzung zurück.

Anfang des 19. Jahrhunderts regte sich jedoch kirchenintern Widerstand dagegen, weshalb einige Jahre später der Brauch per Kirchenanordnung verboten wurde, erklärt Neuber. In der Folge wurden weitverbreitet die zur Erinnerung an die Verstorbenen ausgestellten Kronen aus den Kirchen verbannt. Oder, wo die filigranen Teile nicht sofort weggeworfen worden, lösten sie sich im Laufe die Zeit vielerorts buchstäblich auf. In der Dobraschützer Kirche sind 13 Stück erhalten geblieben, die nun restauriert werden. „Eine Totenkrone und ein Epitaph wurde bereits 2012 restauriert und Rahmen der Ausstellung über die Altenburger Bauern im Residenzschloss als Leihgabe ausgestellt“, so Neuber.

2016 wurden zwei weitere Totenkronen und ein Epitaph von Uwe Strömsdorfer, Restaurator im Schloss Altenburg, aufgearbeitet. In diesem Jahr soll er die restlichen zehn Totenkronen und zwei Epitaphien restaurieren, weil es der Wunsch der Kirchgemeinde sei, ihre seltenen Kronen wieder im Gotteshaus auszustellen. „Wir werden aber nur soviel restaurieren können, wie wir die Mittel zusammenbekommen“, so Neuber. Die Kosten der einzelnen Totenkronen würden jeweils zwischen 230 Euro und 480 Euro liegen. Unterstützt werde das Vorhaben von der Landeskirche und dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Trotz der Fördermittel müsse die Kirchgemeinde einen Eigenmittelanteil von mindestens einem Drittel der Gesamtkosten aufbringen. Neuber: „Dafür suchen wir noch Sponsoren.“

 

Von Jörg Reuter

Heiligabend im Kirchspiel

Krippenspiel in der Kirche Dobraschütz
Krippenspiel in der Kirche Dobraschütz

Es ist der Höhepunkt in jeder Kirchgemeinde - der Gottesdienst zum Heilig Abend.

Jede Kirchgemeinde bereitet sich intensiv darauf vor, denn  Krippenspiel und feierliche Umrahmung des Gottesdienstes erfordern viel Zeit zum Einüben. So ist die Aufregung im Vorfeld immer sehr intensiv spürbar. Umso schöner wenn es dann soweit ist und alles klappt wie am Schnürchen. Und der Applaus der vollen Kirchen ehrlich und herzlich unsere Kinder und Macher erfreut.

 

Und so ähnlich die Kirchgemeinden unseres Kirchspiels auch sind - so unterschiedlich sind die Krippenspiele. Ganz besonders ist dies ein jedes Jahr in der Kirche Großröda.

Hier gab es dieses Jahr etwas ganz außergewöhnliches: Ein Plätzchenbacken "live" während des Krippenspiels. Und damit die Besucher auch schon bei Betreten der Kirche durch die "Gerüche" eingestimmt werden wurde dies schon im Vormittag gestartet.

 

Anbei ein paar Impressionen aus der Kirche Großröda:

Weihnachtskonzert der Regelschule in der Kirche Lumpzig

Für weihnachtliche Atmosphäre sorgten die Schüler/innen und Lehrer/innen der Regelschule Dobitschen am 15.12.2016 in der Kirche Lumpzig. Instrumentale Weihnachtslieder (Geige, Blockflöten, Gitarren, Orgel), gepaart mit Gedichten bis hin zu Gesang und Tanzeinlagen sorgten für abwechslungsreiche Unterhaltung und reichlich Applaus für die Akteure. Selbst eine neue Interpretation von "Weihnachtsgans Auguste" wurde mit Handpuppen aufgeführt. Ein kleiner Basar rundete die Veranstaltung ab.

Die Kirche war gut gefüllt. Dafür sorgten neben Eltern, Großeltern und Geschwistern auch die persönlich eingeladenen ortsansässigen Mitglieder von Vereinen.

Am Ende der Veranstaltung wurden Spenden für die Schule gesammelt.

Wir danken allen, die sich für diese Veranstaltung engagiert haben und wünschen Allen

ein frohes Christfest.

 

Ökumenisches Pilgern auf Luthers Spuren am Reformationstag

Pilgergruppe in der Kirche Maltis
Pilgergruppe in der Kirche Maltis

Unter dem Motto „Pilgern im Altenburger Land“ waren am Reformationstag, 31. Oktober 2016,
cirka 70 Menschen gemeinsam auf den Spuren Martin Luthers unterwegs.
Eingeladen hatte ein kleines Vorbereitungsteam der Kirchgemeinden vor Ort und die Pilgerbeauftragte des Pilgerzentrums Wien Arnhild Kump.

Zum Start empfing die Kirchgemeinde Saara die Pilgernden am frühen Morgen mit Kaffee und Reformationsbrötchen. Pfarrer Peter Klukas und Arnhild Kump (ehemals noch als Arnhild Ratsch als Pilgerin Von Tegkwitz nach Rom unterwegs) vom Pilgerzentrum Wien hielten die Morgenandacht in der Saaraer Kirche und schickten die bunte Schar mit einem Schweigegebot auf die erste Wegstrecke nach Zürchau.

Bläserempfang an der Kirche Gößnitz
Bläserempfang an der Kirche Gößnitz

Das Glockengeläut der Zürchauer Kirche beendete am Ortseingang das Schweigen und rief die Männer und Frauen zur Einkehr in die Kirche. Dort wartete schon Hanna Mende, die gute Seele der Kirchgemeinde in Zürchau. Humorvoll und mit Augenzwinkern informierte sie über die für das Gelingen der Reformation nicht unwesentliche Frau an Luthers Seite: Katharina von Bora. Diese hielt mit ihrem Geschick im Haushalten Martin Luther den Rücken für seine die damalige Welt verändernde Tätigkeit frei.

Die nächste Station auf dem Weg war die Kirche in Maltis, welche 172 Engel beherbergt. Gemeindepädagogin Iris Wallat stellte davon einige vor und erzählte von der Geschichte der Kirche. Da zur neueren Geschichte und zur Erhaltung der Kirche in Maltis wesentlich die Arbeit von Frau Heidrun Nitzsche beigetragen hat, wurde ihrer beim Weitergehen an ihrem Grab auf dem Maltiser Friedhof gedacht.

Willkommen im Feuerwehrhaus Bornshain
Willkommen im Feuerwehrhaus Bornshain

Arnhild Kump, die vor 15 Jahren von Tegkwitz nach Rom pilgerte, nutzte die Rast an einem frei stehenden Baum zwischen Maltis und Bornshain, um die „Philosophie des Pilgerns“ näher zu erläutern. Denn Pilger sind aus unterschiedlichen Gründen unterwegs, sie brechen auf und lassen ihren Alltag zurück. Was Ihnen begegnen wird, ist noch unbekannt. Oft wissen sie am Morgen nicht, wo sie am Abend schlafen werden. Was und wer Ihnen auf dem Weg begegnen wird, ist ebenso ungewiss. So ist man überraschend mit sich und anderen auf einem neuen Weg unterwegs.

Und genauso ging es den Pilgernden. Sie trafen in Bornshain zum Mittagsgebet in der Kirche ein und wurden freundlich vom Kirchenältesten Dietmar Pröhl empfangen. Auf der Höhe des Tages sangen die Männer und Frauen und beteten für die Daheimgebliebenen.
Anschließend ging es zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Bornshain zum Mittagessen. Dort hatten die Frauen und Männer der Kirchgemeinde Bornshain eine Pilgersuppe zum Aufwärmen und zur Stärkung vorbereitet.
Dankbar ging es danach weiter auf dem Lutherweg nach Gößnitz, der vorletzten Station des Tages.

90 Jahre Kindergarten Gößnitz
90 Jahre Kindergarten Gößnitz

Auf dem Kirchhof begrüßte die Pilgernden ein Bläserchor mit Posaunen und Trompeten, fröhliche und nachdenkliche Luthermelodien spielend. In der Kirche konnten sich die Pilgerinnen und Pilger über die Arbeit des evangelischen Kindergartens in Gößnitz informieren. Die Einrichtung feierte in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Die Leiterin der Einrichtung Frau Rennert erzählte von den Bemühungen der vielen Jahrzehnte um das Wohl der Kinder in Gößnitz. Die Besucher konnten sich anhand einer kleinen Fotoausstellung davon auch selbst überzeugen.

Frisches Obst und Wasser stärkte die Pilgerschar für ihre letzte, die größte zusammenhängende Wegstrecke nach Ponitz. Das Wetter hielt immer noch und so erreichten sie nach 15,1 km Gesamtstrecke

die Ponitzer Kirche. Die Abschlussandacht wurde von den Klängen der Silbermann-Orgel mit dem Spiel von Kantor Christoph Beyrer umrahmt. Die Pilgernden beteten zum Schluss in einem großen Kreis stehend gemeinsam das Vaterunser und erhielten den Schlusssegen.

Der Kirche Ponitz - dem Ziel entgegen
Der Kirche Ponitz - dem Ziel entgegen

Gern nahmen sie die Einladung einer letzten Stärkung im Gemeindehaus der Kirchgemeinde Ponitz an und verabschiedeten sich dort im fröhlichen Miteinander beim Essen und Trinken, nicht ohne sich für das nächste „Pilgern im Altenburger Land“ im nächsten Jahr zu verabreden.

Ein großes Dankeschön allen Helferinnen und Helfern vor Ort!

Kirche Dobraschütz: Es ist vollbracht

Der neue Anblick der Dobraschützer Kirche
Der neue Anblick der Dobraschützer Kirche

Die Arbeiten zur Sanierung der Kirche Dobraschütz begannen im November 2011. Genau fünf Jahre später sind die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Das ist ein Wunder, anders kann es nicht erklärt werden. Denn keiner – wirklich niemand – hätte vor fünf Jahren sich ausmalen können was heute hier zu lesen und vor Ort zu bestaunen ist.

 

Jedes Jahr gab es einen Höhepunkt in der Kirche Dobraschütz. Beginnend mit den Arbeiten auf dem Kirchboden, wo nicht nur der Holzschutz notwendig, sondern auch ein Verstärken der Balken unerlässlich war gab es ein halbes Jahr später den großen Höhepunkt – die Innensanierung der Kirche. Keiner wollte glauben dass das in dem Jahr komplett gestemmt werden kann – doch es gelang.

 

Ein Jahr später dann das absolute Wunder – die komplette Sanierung der Orgel.

 

So war innen innerhalb von zwei Jahren alles erledigt – doch außen gab es große Probleme. Es gelang im folgenden Jahr den Anbau an der Kirche zu sanieren, an die Kirche anzubinden und trocken zu legen. Nun fehlte noch die Sanierung des Sandsteins inklusive Verputzen.

Letztes Jahr kamen die ersten beiden Seiten dran (Kritiker sagten immer die Seiten die keiner sieht) doch dies war nur ein Zwischenschritt. Denn es gelang mit viel Glück die Mittel für die verbleibenden beiden Seiten aufzubringen. Und dank des Wetters, welches im Herbst anhielt konnte noch in diesem Jahr – nämlich am 22.11.2016 die letzte Arbeit abgeschlossen werden.


Den vielen, vielen, vielen Helfern, die das „Wunder von Dobraschütz“ erst ermöglichten sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Es gab so viel Unterstützung – von allen Seiten. Wir – die Kirchgemeinde Dobraschütz - werden euch allen im kommenden Jahr mit einer gemeinsamen Feier danken. Und darauf freuen wir uns schon.
Doch vorher gibt es natürlich wie jedes Jahr am Heilig Abend den Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel und Programm unserer Kinder. Wir freuen uns auf euch als Besucher des Weihnachtsgottesdienstes.

P.S.: Und weil es gerade zu solch einem Fest und der kirchlichen Zeit passt – aktuell erleuchtet vom Turm der Kirche ein Herrnhuter Stern in der dunklen Zeit in die Ferne. Auch er soll zeigen, das heute noch Wunder möglich sind.

Besinnliches Weihnachtskonzert

Die Regelschule Dobitschen lädt herzlich am 15.12.2016 um 18.00 Uhr zum Weihnachtskonzert in die Kirche Lumpzig ein. Kulinarische Weihnachtsgenüsse und kreative Weihnachtsgeschenke gibt es am Basar vor der Kirche.

Ankündigung: Kinder basteln für Eltern

Am 12.11.2016 findet in der Pfarramt Dobitschen ein Bastelvormittag für Alt und Jung statt.

Los geht es ab 10 Uhr.


Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Über Euer Kommen würde ich mich freuen.

 

Tina Höffner

Ankündigung: Konzert im Pfarrhaus Dobitschen

500 Jahre Kirche Rositz

Mit dem Start der Feierlichkeiten zum Lutherjahr gab es in unserer Region eine Feier, die bestens hier dazu passte: 500 Jahre Kirche Rositz. Und das bei einer sehr vollen Kirche.

 

Im Festgottesdienst am Reformationstag wurde auf die doch wechselvolle Geschichte der Kirche eingegangen. Denn wie im Festwort Bürgermeister Steffen Stange erwähnte - bei dem großen Bombardement 1944/45 von Rositz blieb erstaunlicherweise diese Kirche unversehrt. Und Zeichen wie diese das sollten uns allen ein Ansporn sein, das auch weiterhin  in und mit diesem Gotteshaus das kirchliche Leben in Rositz aktiv gestaltet wird.

 

Auch die neue Bibel unserer Evangelisch-Lutherischen Kirche wurde diese das erste Mal im Kirchenkreis eingeführt - und das keine 24h nach ihrer offiziellen Vorstellung.

 

Nach dem Festgottesdienst gab es einen gemütlichen Ausklang im nachbarlichen Bernsteinhof.

 

Wir - das Kirchspiel Dobitschen wünschen der Kirchgemeinde Rositz viel Erfolg und Kraft. Und das eure Kirche öfters noch so voll ist wie an diesem Reformationstag des Jahre 2016.

 

Kinderbrunch am Samstag den 22.10.16 im Pfarramt Dobitschen

War super "scheen":

Ankündigung: Pilgern am Reformationstag

Traditionell am Reformationstag wird wieder gepligert - diesmal in der Schmöllner Region. Von Saara geht es über Gößnitz nach Ponitz.

 

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Pilgerwanderung eingeladen.

Flyer für das Pilgern am 31.10.2016
2016-10-31 Reformationstagspilgern Flyer
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Kirche Dobraschütz: Die Arbeiten gehen voran

Der Anblick ist schon ein Anderer geworden
Der Anblick ist schon ein Anderer geworden

Auch wenn jetzt die Witterung dem Fortschritt der Arbeiten nicht immer zuträglich ist, es sind schon die Fortschritte zu erkennen.

 

Der Vorputz ist angebracht, die Trockungsphase in den letzten Zügen. Auch die Fensterbleche sind schon montiert.

Die Arbeiten liegen im Plan und der Abschluss rückt in greifbare Nähe.

 

Vielen Dank an die Firma Klöppel in Dobraschütz, Firma H. Rinn und M. Volkland GbR und der wie immer großen Hilfe von Familie Zschau und Familie Kröber. Ohne euch würden die Arbeiten nicht so gut voranschreiten.

Erntedank in der Kirche Tegkwitz

Erntedank in Tegkwitz
Erntedank in Tegkwitz

Tradiotionell feiern die Kirchgemeinden Dobraschütz, Mehna, Göllnitz und Tegkwitz den Erntedank zusammen und abwechselnd in den jeweiligen Kirchgemeinden.

Dieses Jahr fand diese Feier am Sonntag, den 09.10.2016 in der Kirche Tegkwitz statt.

Unterstützt vom Kirchenchor Göllnitz unter der Leitung von Andreas Göthel gestaltete Pfarrerin Mönnich die Feier sehr kurzweilig.

 

Und Pfarrerin Mönnich kann auch nach fast 1,5 Jahren in dem Kirchspiel noch überrascht werden. Denn wie sie selbst freudig staunend wiederholte - ein so volle Kirche hatte sie in Tegkwitz noch nie erlebt...

 

Die Gaben waren für das Innova Sozialwerk in Schmölln bestimmt.

Kirche Dobraschütz: Die letzte Etappe der Sanierung beginnt

22. September: Das Gerüst steht
22. September: Das Gerüst steht

Eine der ungewöhnlichsten Kirchensanierungen der Region findet seinen glücklichen Abschluß. Im November 2011 begannen die ersten Arbeiten gegen den Holzwurmbefall auf dem Kirchboden, genau 5 Jahre später wird ist die komplette Kirche mit der Sanierung der verbliebenen beiden Außenseiten fertig gestellt sein.

 

Keiner - wirklich keiner hätte eine solche Entwicklung für möglich gehalten. Umso schöner das diese Erfolgsgeschichte am Gelingen ist. Und die gesamte Kirchgemeinde Dobraschütz wie die Einwohner von Dobraschütz freuen sich mit.

 

Vielen Dank Jens Bieräugel und der Starkenberger Gerüstbau GmbH, die es in dieser "Bauboomzeit" so kurzfristig ermöglichte hier das Gerüst zu stellen.

 

Ankündigung: Multikulturelles Straßenfest in Schmölln

Tag des offenen Denkmals - Kirche Dobraschütz war wieder ein Magnet

Der Spieler der Orgel ist Pfarrer Werner Blum.
Der Spieler der Orgel ist Pfarrer Werner Blum.

Auch in diesem Jahr war die Kirche Dobraschütz am Sonntag, den 11. September 2016, dem Tag des offenen Denkmals wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher aus nah und fern. Auch wenn viele Besucher die Kirche Dobraschütz saniert wieder gesehen haben sind sie dennoch überrascht über die neuen kleinen Veränderungen.

Auch findet diesmal einen großen Anklang die Ankündigung, das die Totenkronen schon recht bald wieder in der Kirche Dobraschütz zu besichtigen sind. Viele Besucher kennen diese Tradition gar nicht und sind sehr berührt über diese noch vor 200 Jahren sehr gebräuchliche Tradition, die nunmehr fast ganz vergessen ist.

Freudig überrascht werden können die Dobraschützer auch noch, schließlich hat ein ehemaliger Pfarrer wieder einen Besuch in der Kirche abgehalten, in der er sehr oft den Gottesdienst hielt. Pfarrer Werner Blum war über sieben Jahre der Pfarrer des Kirchspiels Mehna. Und er brachte für uns eine interessante neue Erkenntnis mit - er war der letzte aktive Spieler der alten Orgel im Jahr 1985. So ließ er es sich natürlich nicht nehmen auf der sanierten Orgel ein paar Lieder zu spielen.