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Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Sonntag,d. 24.08.2025

Dobraschütz, 10.30 Uhr - Gottesdienst mit Abendmahl ( Frau Ludwig)

Großröda, 10.30 Uhr- Gottesdienst mit Abendmahl (Frau Köhler)

Tegkwitz, 10.00 Uhr- Gottesdienst mit Abendmahl (Pfr.i. R. Bachmann) (verschoben!!)

 

Samstag, d. 30.08.2025

Tegkwitz, 14.00 Uhr Sommerkonzert mit dem Kirchenchor Göllnitz/ Altkirchen unter Leitung von A. Göthel

 

Sonntag,d. 31.08.2025

Dobitschen, 10.30 Uhr - Gottesdienst  (Herr Schmieder)

Mehna, 09.00 Uhr - Gottesdienst mit Abendmahl  (Frau Ludwig)

 

Sonntag, d. 07.09.2025 

Dobraschütz, 14.00 Uhr- Jubelkonfirmation mit Abendmahl, für die Gemeinden Dobraschütz, Göllnitz und Mehna ( Pfr.i.R. Bachmann)

 

Sonntag,d. 14.09.2025

Mehna, 09.00 Uhr - Gottesdienst (Frau Ludwig)

Dobitschen, 10.30 Uhr - Gottesdienst (Frau Ludwig)

Tag des offenen Denkmals:

Dobraschütz: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Lumpzig: 10.00 Uhr -17.00 Uhr


Sonntag, d. 21.09.2025

Tegkwitz, 10.00 Uhr Gottesdienst (Frau Kump)

Schmölln, 14.00 Uhr Verabschiedungsgottesdienst für Pfr. Thomas Eisner in der Stadtkirche St. Nicolei

 

Samstag, d. 27.09.2025 

Tegkwitz, 10.00 Uhr- Kirchturm ABC und Wahl des Gemeindekirchenrats

Lumpzig, 14.00 Uhr Erntedankgottesdienst mit Wahlen des Gemeindekirchenrats ( Herr Schmieder)

 

Sonntag, d. 28.09.2025 

Dobitschen, 10.30 Uhr - Erntedankgottesdienst mit Wahlen des Gemeindekirchenrat ( Pfr. A. Geiser)

Göllnitz, 10.30 Uhr - Erntedankgottesdienst mit Wahlen des Gemeindekirchenrat( Herr Schmieder)

 


Jubelkonfirmation 2025

Herzliche Einladung zur Feier des Konfirmationsjubiläums am

So. den 19. Oktober 2025, um 14.00 Uhr in der Kirche zu Dobitschen.Es werden Jubelkonfirmanden aus Dobitschen und Lumpzig eingesegnet, die in den Jahrgängen 1975, 1965, und 1955 konfirmiert wurden.

Bitte informieren Sie Ihre Mitkonfirmanden.

Anmeldung bis zum 30.09.2025 unter,

Pfarramt Dobitschen: 034495 70188 zu den Sprechzeiten,

 










Andacht für die Opfer des II. Weltkrieges auf dem Friedhof in Großröda am 14.04.2025



Am Sonntag den 06. April 2025 konnten wir den Vorstellungs- und Einsegnungsgottesdienst unseres neuen Pfarrers Alfred Geiser in der Kirche zu Dobitschen feiern, der ab sofort im Pfarrbereiche Schmölln 2 und im Kirchspiel Mehna- Dobitschen tätig sein wird.


Gründonnerstag,den 17.04.2025



Das Warum ist nach 80 Jahren noch immer nicht geklärt Gedenkfeier anlässlich des Bombenabwurfes auf Starkenberg am 20. Februar 1945

Tegkwitz. Eine Gedenkfeier für die Opfer des Bombenabwurfs auf Starkenberg vor 80 Jahren und für die Opfer des Zweiten Weltkrieges führte die Kirchgemeinde auf dem Friedhof in Tegkwitz durch. Dort, wo die Opfer dieser Tat ihre letzte Ruhestätte haben. 80 Jahre – ein Menschenleben lang – treibt Starkenberger und Tegkwitzer die Frage um, warum am 20. Februar 1945 ein Bomber aus einem Verband ausscherte und seine tödliche Bombenlast über Starkenberg ausklinkte, einem kleinen Dorf, ohne militärstrategische Relevanz. Elf Tote, darunter ein Säugling, Kinder, Frauen, Männer.

 

Pfarrer Thomas Eisner ging in der Andacht auf dem Tegkwitzer Friedhof auf die ums Leben gekommenen Starkenberger, die Toten des Zweiten Weltkrieges als auch auf die Vertriebenen, Geflüchteten, jene die durch Rassenverfolgung, Krankheit oder Behinderung, und jene die Widerstand leisteten oder an ihrem Glauben festhielten und deshalb ihr Leben verloren, ein.  Über 50 Personen, die Opfer des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen wurden, liegen allein auf dem kleinen Tegkwitzer Friedhof begraben.

 

Seit Jahrhunderten fragt sich die Menschheit immer wieder, wie Gott es zuzulassen könne, dass Kriege so unendlich viel Leid über die Menschheit bringt. Es zeigt, dass unser Leben nicht in unserer Hand allein liegt. Aber wir können etwas tun, um den Frieden zu erhalten, so der Pfarrer.

 

Arnhild Kump, Leiterin des Ökumenischen Pilgerzentrums Wien, sprach über die vom bereits verstorbenen Ortschronisten Konrad Mälzer zusammengetragenen Fakten des damaligen Bombenabwurfes auf Starkenberg.

 

Nun, Bomberverbände der Alliierten flogen regelmäßig über Starkenberg und gefährdeten, weil sie seit 1943/44 die wachsende Lufthoheit hatten, die mitteldeutsche Industrie. DEA Rositz, vor allem aber das Chemiewerk Böhlen, das Hydrierwerk Zeitz und die Munitionsfabrik HASAG Leipzig mit den Außenwerken Altenburg und Meuselwitz waren zumeist die Ziele britischer und amerikanischer Bomber. Der Luftangriff auf Starkenberg dauerte nur wenige Minuten. Und niemand hatte damit gerechnet.  Die Staffel zog wie so oft über den kleinen Ort hinweg, um in einiger Entfernung militärstrategische Objekte zu bombardieren. Doch an jenem 20. Februar, als die Flugzeuge schon das Dorf passiert hatten, kehrte eine Maschine zurück. Etwa 10 Bomben fielen. Auf die Häuser auf dem Schmiedeberg, dem heutigen Fleischerberg. Zehn Häuser wurden zerstört beziehungsweise schwer beschädigt. Elf Menschen starben. Der Luftangriff war so überraschend, dass die Luftwarnung durch die Fliegeralarmsirenen erst erfolgte, als das Unglück schon geschehen war, schreibt der Ortschronist. Wenige Tage danach wurden in Richtung Dölzig Stollen gegraben und bergmännisch mit Stempeln versehen und so ein brauchbarer Unterstand geschaffen.

 

Am 25. Februar 1945 wurde auf dem Tegkwitzer Friedhof unter großer Anteilnahme der Bevölkerung Abschied von den Bombenopfern genommen. Den Gräbern wurde eine besondere Stelle und auf ewig zugewiesen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs und neben der Gedenksäule der Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Es ist die Begräbnisstätte der am meisten betroffenen Familie sowie ein Efeuhügel, flankiert von zwei Sandsteinsäulen. An dieser Stelle fand auch die Andacht statt.

 

Wie die damalige Altenburger Zeitung namentlich veröffentlichte, wurden insgesamt 95 Opfer aus den Angriffen am 20. Februar 1945 auf Meuselwitz, Oberlödla und Starkenberg benannt. Gegen 4.30 Uhr  erfolgte der Abwurf in Starkenberg.  Die Frage nach dem Warum ist bis heute ungeklärt und wird es wohl bleiben. Einige behaupteten damals unter vorgehaltener Hand, dass auf der Bahnstrecke Meuselwitz—Ronneburg eine Eisenbahnflak (Fliegerabwehrkanone)  zum Einsatz gekommen sei. Eine zweite Variante: Im Rittergut Kostitz soll der damalige Schweizer gegen 3.30 Uhr mit dem Melken und Füttern begonnen haben, ohne die vorgeschriebene Verdunkelung vorgenommen zu haben. Was viele aber nicht glauben, weil alle stets verdunkelten und ein mögliches Lichterflackern im Kuhstall wohl kein Flugzeug anzieht. Wahrscheinlicher schien dem Ortschronisten, dass eine Staffel durch die Flak in Kleinröda beschossen und eine Maschine getroffen wurde. Solche Maschinen mussten aus Sicherheitsgründen aus dem Verband ausscheren und die Bombenschächte entleeren, um Notlandungen oder Absprünge zu ermöglichen. Dagegen spricht aber, so der Chronist, dass für diesen Tag aus den Wehrmachtsberichten und anderswo kein Abschuss, keine Notlandung und kein Fallschirmsprung vermeldet wurden. Es wird wohl das Geheimnis des Fliegers dieser Maschine bleiben.

 

Zur Andacht wurden die Namen der über 50 durch den Zweiten Weltkrieg umgekommenen Personen, aus dem Raum Starkenberg/Tegkwitz verlesen.

 

Das Fürbittgebet zum Gedenken sprachen Pfarrer Thomas Eisner, Lektorin Katrin Köhler, Tina Müller, Gemeindekirchenrat Großröda, und Arnhild Kump.

 

Thomas Eisner dankte für 80 Jahre Frieden in diesem Land. Fürbitte gab es für die Opfer des Bombenabwurfs in Starkenberg und all jene aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf diesem Friedhof liegen, für die vom Krieg Verletzten, die Opfer von Gewalt, Rassenwahn und Folter, für alle, die ihre Heimat verloren haben und die Flüchtlinge und dafür, dass zur Bundestagswahl diejenigen politische Verantwortung übertragen bekommen sollen, die den Willen zum Frieden und zur Wohlfahrt dieses Landes haben.

 

Starkenbergs Bürgermeister Andreas Zetsche, der ebenfalls einen Kranz niederlegte, appellierte an die Teilnehmer, die Schrecken von Krieg und Zerstörung weiter zu erzählen. Denn immer weniger Zeitzeugen gibt es. Und heute reden schon wieder einige über Krieg und Aufrüstung. Aber der Frieden ist unendlich wertvoller als alles andere, mahnte er. In Anbetracht der Kriegstreiber sagte er, der Frieden soll uns heilig sein. Er hofft, dass der Frieden uns erhalten bleibt, in Deutschland, in Europa, in der ganzen Welt. Begonnen hatte die Andacht mit einem Lied das

 

Volker Thurm zur Gitarre sang und nicht passender hätte sein können, mit dem Antikriegslied Sag Mir Wo Die Blumen Sind von Pete Seeger, in Deutsch durch Marlene Dietrich gesungen. Und die Andacht endete mit dem Lied Hiroshima von Wishful Thinking. Zwei Lieder die all das an Leid und Schrecken erahnen lassen, was Kriege mit sich bringen.

Von Ulrike Grötsch


Andacht für die Opfer des II. Weltkrieges auf dem Friedhof in Tegkwitz

Am Donnerstag, den 20.02.2025 um 13.00 Uhr, findet auf dem Tegkwitzer Friedhof eine Gedenkfeier aus Anlass des 80. Jahrestag für die Opfer des II. Weltkrieges statt. Insbesondere der Toten des Bombenabwürfe auf Starkenberg und anderer getöteter Soldaten und Kriegsopfer soll in dieser Feierstunde gedacht werden.


Weltgebetstag 2025 , mit dem Titel „Wonderfully Made“.

Um 18.00 Uhr in Lutherraum in Dobitschen.


Kirchen- u. Heimat Kalener 2025

Kirchen- u. Heimat Kalener 2025

für den Preis von 13,- €.

Der Erlös ist für die Sanierung der Kirche Lumpzig vorgesehen.

Erhältlich ist der Kalender im Pfarramt Dobitschen zu den Sprechzeiten,

freitags 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr,

 zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Kirche zu Lumpzig, siehe aktuelle Aushänge oder Amtsblatt Schmölln und bei Kornelia Gentsch unter der   Telefonnummer: 015201758041


Jahreslosung 2025

Acrylmalerei von Doris Hopf © Gemeindebriefdruckerei.de


Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht hinausstoßen.  
Johannes 6,37


Sie sind willkommen!