Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Mehna


Kirchgemeinde

Zur Kirchgemeinde Mehna gehören Mehna sowie Rodameuschel, Dölzig, Misselwitz und Zweitschen.


Gemeindekirchenrat

Die Kirchgemeinde Mehna wird von einem gemeinsamen Gemeindekirchenrat mit der Kirchgemeinde Dobraschütz geleitet. Aus der Kirchgemeinde Mehna gehören dem gemeinsamen Gemeindekirchenrat in der aktuellen Wahlperiode an:

  • Monika Reuer, Rodameuschel (stellv. Vorsitzende)
  • Horst Krahmer, Rodameuschel
  • Klaus Wickleder, Rodameuschel
  • Pfr. Frau Marina Mönnich

Kirchgebäude

Kirche zu Mehna
Kirche zu Mehna

Diese Kirche in Mehna besteht in ihrem ältesten Teilen seit über 800 Jahren. Bei den letzten umfangreichen Renovierungsarbeiten in den Jahren zwischen 1967 und 1969 wurden Zeugnisse dieser alten Geschichte auch wieder sichtbar gemacht. Hervorzuheben sind dabei etwa ein altes Südportal mit Schachbrettmuster sowie ein kleines romanisches Fenster an der Nordseite und im Inneren Weihekreuze am Triumphbogen zwischen Schiff und Chorraum.

 

Im Jahr 1484 wurde an die bestehende romanische Kirche – die im Wesentlichen das heutige Kirchenschiff darstellt – ein gotischer Altarraum angebaut. Bemerkenswert im Altarraum ist das schöne Sterngewölbe mit den Schlusssteinen. Die Wappen sind nicht eindeutig bestimmbar. Die Rose wird als Rose der Thüringer Landgrafen gedeutet. Das zweite Wappen im Gewölbe ist wohl das Wappen der Herren von Zweitschen. Der Turm ist 36 Meter hoch und wurde zum letzten Male im Jahr 1967 repariert, da mehrere der tragenden Balken angegriffen waren.

 

Das Kircheninnere
Das Kircheninnere

Im Jahre 1739 ist die Kirche vollkommen ungebaut worden, diese Jahreszahl findet sich bis heute über dem Eingangsportal. Näheres über den Umfang der damaligen Arbeiten ist nicht mehr feststellbar, weil im Jahre 1791 das Pfarrhaus abgebrannt ist und dabei das gesamte Archiv außer den Kirchenbüchern verbrannt ist. Auf jeden Fall sind bei den Arbeiten im Jahre 1739 die romanischer Fenster zugemauert und eine umlaufende Empore in der Kirche eingebaut worden – mit Kanzelaltar und Orgel hinter der Kanzel.

 

Alle diese Einbauten wurden bei der Renovierung im Jahr 1969 beseitigt, so dass sich das Innere der Mehnaer Kirche jetzt als heller, schlichter Raum präsentiert.

 

Rückblick auf den Kircheneingang
Rückblick auf den Kircheneingang

Von der Ausstattung beachtenswert sind ein sehr schöner Taufstein aus dem Jahr 1554 sowie alte Grabplatten. In der Kirche steht auf der Empore außerdem seit 1969 ein kleines Orgelpositiv, das von der Firma Schmeißer aus Rochlitz geschaffen wurde.

Inzwischen sind die Sanierung des Dachtragwerkes, des Turmes und die einheitliche Neueindeckung des Daches wieder dringend notwendig. Die Kirchgemeinde bemüht sich, diese Aufgabe voranzubringen.

 


Galerie mit historischen Ansichten